Differenzielle Tastköpfe von Rohde & Schwarz überzeugen durch hohe Signaltreue und einfache Bedienung
Hochgeschwindigkeitsschnittstellen finden derzeit fast überall Anwendung: In der Mobilfunk- und Elektronikindustrie, im A&D-Bereich oder auch in der Medizintechnik. Um die hier verwendeten massebezogenen oder differenziellen Signale zu analysieren, benötigen Hard- und Software-Spezialisten in der elektronischen Baugruppenentwicklung differenzielle Tastköpfe. Gleiches gilt für differenzielle Clock-Signale: Hier müssen – was mit einem Single-Ended-Modell nicht möglich ist – die Flankenübergänge genau zugeordnet werden, um eine Messung zu bewerten. In beiden Fällen zählen hohe Empfindlichkeit, eine möglichst geringe Belastung des Messobjekts am Arbeitspunkt und ein großer Dynamikbereich. Darauf hat Rohde & Schwarz die Entwicklung seiner neuen differenziellen Tastköpfe ausgerichtet.
Die Empfindlichkeit von Tastköpfen ist ein entscheidender Faktor, da geringe Signalamplituden sehr störanfällig sind und genau getestet werden müssen. Die Modelle von Rohde & Schwarz bieten ein äußerst geringes Rauschen (typ. 3 mV) und damit eine extrem hohe Messdynamik. Weiterhin sorgen die hohe DC-Eingangsimpedanz von 1 MΩ sowie die geringe Eingangskapazität (0,6 pF) für eine geringe Belastung des Messobjekts am Arbeitspunkt. Der große Dynamikbereich (+/- 5 V) auch bei hohen Frequenzen erlaubt Messungen an schnellen massebezogenen Signalen und vermeidet Signalverzerrungen. Die auftretenden Offset- und Verstärkungsfehler sind über den gesamten Temperaturbereich sehr gering – bei Temperaturschwankungen müssen Anwender die Messung somit nicht für Kompensationsvorgänge oder Nachkalibrierungen unterbrechen.
Neben Signaltreue und Zuverlässigkeit der Messungen spielt die Bedienfreundlichkeit eine große Rolle: Das Grundgerät lässt sich komfortabel vom Tastkopf aus steuern, dank des Mikrotasters an der Tastkopfspitze. Die Funktionen Run/Stop, Autoset oder Bildschirmspeicherung stehen somit auf Knopfdruck zur Verfügung. Ebenfalls in die Tastkopfspitze integriert ist das R&S ProbeMeter, welches unabhängig von der Einstellung des Grundgeräts DC-Messwerte der Gleichtakt- und Differenzspannung liefert. Erstmals bietet damit ein differenzieller Tastkopf die Möglichkeit, den Common-Mode-Arbeitspunkt auf einen Blick zu bestimmen.
Die Rohde & Schwarz-Tastköpfe lassen sich mit den Oszilloskopen R&S RTO und R&S RTM verwenden, aber auch mit den Spektrum- und Netzwerkanalysatoren des Unternehmens. Dafür steht der Testkopf-Adapter R&S RT-ZA9 zur Verfügung.
Die differenziellen Tastköpfen R&S RT-ZD20 und R&S RT-ZD30 sind ab sofort bei Rohde & Schwarz erhältlich. Weitere Informationen zum Portfolio rund um Oszilloskope gibt es unter www.scope-of-the-art.de.

